Prof. Dr. Diana Dudziak erforscht als neue Direktorin des Instituts für Immunologie am Universitätsklinikum Jena die Rolle der dendritischen Zellen in der Immunantwort. Dendritische Zellen sind nach den Verästelungen ihrer Zellmembran benannt, mit denen sie Gewebe abtasten und Krankheitserreger erkennen können. Die deshalb auch als Wächterzellen des Immunsystems bezeichneten Zellen binden solche körperfremden Strukturen oder auch Teile von Tumorzellen, verarbeiten sie und bewegen sich zum nächsten Lymphknoten. Dort alarmieren sie weitere Immunzellen wie zum Beispiel T-Zellen und lösen damit eine Immunantwort aus. Genau das ist das Forschungsgebiet der gebürtigen Thüringerin, die in Bayreuth und Erlangen Biologie studiert hat und anschließend am Helmholtz-Zentrum München ihre Dissertation über Signalprozesse des Epstein-Barr-Virus schrieb. Danach forschte sie an der Rockefeller University in New York, wurde zur Professorin für die Biologie Dendritischer Zellen in Erlangen berufen an der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen an mehreren großen Forschungsverbünden beteiligt.
Foto: Michael Szabó/UKJ
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