Der Rückgang der Insekten ist auf Verluste bei lokal häufigeren Arten zurückzuführen. Das zeigt eine neue Studie, die in Nature veröffentlicht wurde. Geleitet von Forschenden des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, stellt die Meta-Analyse von 923 Standorten weltweit zwei wichtige Tendenzen fest: Erstens sind häufige Arten mit vielen Individuen stärker zurückgegangen als seltene Arten und zweitens waren die Zunahmen mancher Insektenarten zu gering, um früher beobachtete Häufigkeiten zu erreichen. Dies erklärt wahrscheinlich die verbreitete Feststellung, dass es heute weniger Insekten gibt als vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren.
Foto: U. Dreiucker
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