Ein grauer Schleier, kaum Kontraste und ein verschwommenes Bild: Rund ein Fünftel der 65- bis 74-Jährigen leidet am Grauen Star. Die häufigste Ursache ist die natürliche Alterung der Linse, doch auch bei jüngeren Erwachsenen und Kindern kann Grauer Star auftreten. Wirksame Medikamente gibt es nicht. Mit einer Operation ist die Erkrankung aber gut behandelbar. Bei der herkömmlichen Methode wird das Auge mit einem Skalpell aufgeschnitten und die getrübte Linse mit einer Ultraschallsonde abgesaugt. Am Uniklinikum kommt aber auch ein neuartiges Laserverfahren zum Einsatz. Dieses ist besonders schonend und das Auge erholt sich schneller von dem Eingriff. In einer Abendvorlesung informiert Prof. Dr. Daniel Meller am Mittwoch, den 27. September, über die neue Behandlungsmethode. Außerdem stellt er die Vor- und Nachteile der neuartigen Multifokallinsen vor. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 im Hörsaal 1 des Klinikums in Lobeda. jk
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