Eine Studie des Universitätsklinikums ergab, dass der Arzneistoff Nitropenta das Risiko für Frühgeburten und Bluthochdruck in der Schwangerschaft senkt. Ziel der Studie war eigentlich, eine Mangelversorgung bzw. den Tod des Ungeborenen zu vermeiden. Dafür konnte aber kein signifikanter Effekt des auch als PETN bekannten Stoffes nachgewiesen werden. Insgesamt nahmen mehr als 300 Frauen in 14 Studienzentren and der randomisierten und Placebo-kontrollierten Studie Teil. Während knapp zwei Drittel der Babys in der PETN-Gruppe reif geboren wurden, kamen in der Placebo-Gruppe mehr als die Hälfte zu früh auf die Welt. Erste Nachuntersuchungen deuten außerdem darauf hin, dass die Kinder auch langfristig von der PETN-Einnahme der Mütter profitieren. jk
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