Nachrichten

Forschung: Nitropenta senkt Frühgeburten-Risiko

Datum: 17.11.2022
Rubrik: Wissenschaft

Eine Studie des Universitätsklinikums ergab, dass der Arzneistoff Nitropenta das Risiko für Frühgeburten und Bluthochdruck in der Schwangerschaft senkt. Ziel der Studie war eigentlich, eine Mangelversorgung bzw. den Tod des Ungeborenen zu vermeiden. Dafür konnte aber kein signifikanter Effekt des auch als PETN bekannten Stoffes nachgewiesen werden. Insgesamt nahmen mehr als 300 Frauen in 14 Studienzentren and der randomisierten und Placebo-kontrollierten Studie Teil. Während knapp zwei Drittel der Babys in der PETN-Gruppe reif geboren wurden, kamen in der Placebo-Gruppe mehr als die Hälfte zu früh auf die Welt. Erste Nachuntersuchungen deuten außerdem darauf hin, dass die Kinder auch langfristig von der PETN-Einnahme der Mütter profitieren. jk

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Teamwork gegen Infektionen

Kooperation als Schlüssel zu wissenschaftlichen Durchbrüchen: Am Leibniz-HKI ist der medac-Forschungspreis... [zum Beitrag]

Xience Award für Wilhelm Boland

Für seine wissenschaftlichen Leistungen und sein langjähriges Engagement für den Forschungsstandort Jena... [zum Beitrag]

Sag mir, wer du bist, und ich...

Eine markante Nase, die Augenfarbe, ein fliehendes Kinn – es gibt viele hervorstechende Eigenschaften,... [zum Beitrag]

Deutsches Optisches Museum – Arbeit...

Das Deutsche Optische Museum am Carl-Zeiß-Platz befindet sich nach wie vor in der Bauphase. Seine Inhalte,... [zum Beitrag]

Biologisch abbaubare...

Die Reduktion fossiler Rohstoffe stellt auch die Verpackungsindustrie vor neue Herausforderungen. In einem... [zum Beitrag]

Millionen Jahre alte...

Viele Insekten leben seit Millionen von Jahren in enger Symbiose mit Bakterien, die ihnen Nährstoffe... [zum Beitrag]

Ameisenlarven steuern Eltern mit...

Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben ein Pheromon bei Ameisenlarven... [zum Beitrag]

Die Evolution bestimmt das Tempo des...

Warum leben manche Arten nur wenige Wochen, während andere Jahrhunderte überdauern? Forschende am... [zum Beitrag]

Aufnahme in die Sächsische Akademie...

Vier Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind in die Sächsische Akademie der Wissenschaften... [zum Beitrag]