Rot wird nicht Grün und infrarotes Licht nicht plötzlich sichtbar, wenn man es durch einen Lichtleiter schickt. Denn Licht ändert seine Wellenlänge nicht einfach so. Es sei denn, der Mensch greift zu einem Trick. Den hat ein internationales Forschungsteam jetzt erstmals in optischen Fasern effektiv anwenden können. Ihm ist es gelungen, optische Fasern so zu funktionalisieren, dass sie unsichtbares Infrarot-Licht in rotes Licht verwandeln. Ihre Spezialfasern könnten künftig als Miniatur-Lichtkonverter nutzbar sein. Die Erfindung ist durch die Zusammenarbeit von vier Arbeitsgruppen des Sonderforschungsbereiches NOA der Universität Jena mit Partnern am Fraunhofer IOF, Leibniz IPHT sowie an den Universitäten in Sydney und Adelaide (Australien) gelungen. Ihre Forschungsergebnisse konnten die Wissenschaftler aus der Forschungsabteilung „Photonics in 2D-Materials“ von Dr. Falk Eilenberger, Institut für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität, jetzt bei „Nature Photonics“ publizieren. Hauptautor ist Doktorand Quyet Ngo. cd/Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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