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COVID-19: Hydrokortison senkt die Sterblichkeit

Datum: 04.09.2020
Rubrik: Wissenschaft

Die REMAP-CAP-Studiengruppe ist ein von Intensivmedizinern und Infektiologen aufgebauter Zusammenschluss von Intensivstationen in 14 Ländern in Europa, Kanada, USA, Australien, Neuseeland und Saudi-Arabien. In dieser weltweiten Kooperation führt die Gruppe  klinische Studien durch, um die Wirksamkeit bekannter Medikamente in der COVID-19-Pandemie zu untersuchen.  Die aus derzeit 17 Intensivstationen bestehende Studienbeteiligung in Deutschland wird am Zentrum für Klinische Studien des Universitätsklinikums Jena koordiniert. In einer internationalen Kooperation von mehr als 250 Intensivstationen konnte die Studiengruppe jetzt nachweisen, dass intravenös verabreichtes Hydrokortison dem Organversagen bei COVID-19 Patienten mit schwerer beatmungspflichtiger Lungenentzündung entgegenwirkt und die Überlebenschancen der Patienten erhöht. Die Studienergebnisse wurden im „Journal of the American Medical Association“ veröffentlicht. cd/Foto: UKJ

 

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