Wenn zwei Neutronensterne miteinander kollidieren, dann bebt sprichwörtlich das All. Ihre Verschmelzung erzeugt Gravitationswellen, die sich in alle Richtungen des Universums ausbreiten und irgendwann auch auf der Erde messbar sind. So geschehen auch im April 2019, als die Gravitationswellendetektoren Virgo in Italien und LIGO in den USA das Gravitationswellensignal GW190425 aufzeichneten. Jetzt wurde dieses Signal von einer internationalen Forschungskooperation analysiert, an der Prof. Dr. Sebastiano Bernuzzi und die Doktorandin Rosella Gamba vom Theoretisch-Physikalischen Institut der Universität Jena beteiligt waren. Ihre Berechnungen sollen in der Fachzeitschrift „Astrophysical Journal Letters“ erscheinen. Die aus dem Gravitationswellensignal gewonnenen Informationen könnten den Forschern dabei helfen, die rätselhaften Vorgänge im Innern von Neutronensternen besser zu verstehen. cd/Foto: Anne Günther/FSU
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