Beim Streit, wer bei den Heimspielen des FC Carl Zeiss Jena im Stadion das Hausrecht hat und Hausverbote aussprechen darf, setzten der Verein und die Stadt Jena jetzt auf Austausch und Verhandlungen, so Tom Hilliger, Vizepräsident des FC Carl Zeiss Jena.
Vorausgegangen war im Oktober 2025 ein Unterlassungsantrag des Vereins, dem das Geraer Landgericht im Eilverfahren stattgegeben hatte. Nach Angaben des Vereins, verzichtete er aber auf einen Vollzug des Urteils, da dies zu einer konfrontativen Verschärfung mit der Stadt geführt hätte. Das Oberlandesgericht Jena sah aufgrund des fehlenden Vollzuges durch den FCC die Eilbedürftigkeit nicht mehr gegeben. Eine inhaltliche Bewertung erfolgte ausdrücklich nicht. Nach Angaben des Vereins laufen Gespräche mit der Stadt, um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.
Foto: FCCZ
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