In der Nacht zum Sonntag wurde der Hanfried auf dem Marktplatz zu einem politischen Statement. Um das Denkmal lagen Lebensmittel aus den Containern von Supermärkten, die zum Großteil noch genießbar waren. Mit der Aktion wollten die Künstler das Konsumverhalten der westlichen Gesellschaften kritisieren. Allein in Deutschland werden jährlich 13 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Diese Überproduktion bei jährlich rund 821 Millionen Hungertoten weltweit sei allein dem kapitalistischen Wachstumszwang geschuldet. Die Aktivisten fordern Bürger und Politiker auf, gemeinsam für ein gerechtes Wirtschaftssystem zu kämpfen. cd
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