Wenn Frauen nach einer Geburt vom Mutterkuchen essen, soll das die Milchproduktion ankurbeln, gegen Wochenbett-Depressionen helfen und dafür sorgen, dass Mütter schneller wieder fit werden. Was ist dran an diesen Mythen? Auch am Universitätsklinikum Jena wenden sich Schwangere mit solchen Fragen an Ärzte und Hebammen. Alles was im Umlauf sei, ist wissenschaftlich nicht belegt, sagt Dr. Tanja Groten, geschäftsführende Oberärztin an der Klinik für Geburtsmedizin. Es gebe dazu noch kaum wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Studien, sagt die Biologin Jana Pastuschek. Beide gehören zu den Wissenschaftlerinnen, die der Plazentophagie – so der Fachbegriff für den Verzehr des Mutterkuchens – im Placenta-Labor der Klinik für Geburtsmedizin auf den Grund gehen. cd/Foto: Schroll
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