Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert ein archäologisches Forschungsprojekt der Universität Jena.
Wer nach Portugal fährt, der will ans Meer. So hielten es schon die alten Römer vor 2 000 Jahren. Sie siedelten sich gern an der Küste Lusitanias - so der Name der römischen Provinz auf dem Gebiet des heutigen Portugals - an. Ruinen reich ausgestatteter Villen belegen das. Doch auch im bislang kaum erforschten Hinterland lassen sich Spuren römischer Besiedlung
nachweisen. Für ihr Forschungsprojekt erhalten die Jenaer Archäologen in den nächsten drei Jahren
etwa 250 000 Euro.
Bereits seit 2009 gibt es zwei Grabungen im Süden Portugals, in der Nähe der Städte Silves und Loulé, sagt Dr. Dennis Graen. Er leitet gemeinsam mit der Lehrstuhlinhaberin für Klassische Archäologie, Prof. Dr. Angelika Geyer, das Projekt. Mit der Förderung können die Forschungen nun intensiviert und ausgeweitet werden.
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