Geographen und Archäologen der Universitäten Jena und Leipzig ist es mittels geoarchäologischer Erkundung und computergestützter Geländemodelle gelungen, eine alte Frage zum Karlsgraben zu beantworten. Der Karlsgraben in Bayern ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte des Mittelalters. 792/793 nach Christi versuchte Karl der Große, mit dem Kanal eine schiffbare Verbindung zwischen Rhein und Donau zu schaffen. Bisher war nicht geklärt, warum der Kanal einen auffällig s-förmigen Verlauf hat. Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt, dass mit dem s-förmigen Verlauf des Kanals das notwendige Aushubvolumen minimiert werden konnte. Die Studie entstand im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft. cd Foto: O. Braasch/Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
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