Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine Fortsetzung eines Forschungsprojekts über Karl Ernst von Baer bewilligt. Der Biologiedidaktiker Prof. Dr. Uwe Hoßfeld untersucht gemeinsam mit dem Zoologen Prof. Dr. Lennart Olsson Hoßfeld das Leben und das Werk von Baers, der 1827 das menschliche Ei entdeckt hat. Die beiden Wissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena interessiert besonders, wie sich von Baers Forschungen in die Vorgeschichte von „Evo-Devo" einreihen. Dieses relativ neue Fach - abgeleitet von evolution-development - verknüpft die Embryologie, die Molekularbiologie und die Paläontologie auf der Basis einer innovativen Methodologie mit der Evolutionsbiologie. Die Wissenschaftler von der Universität Jena erhalten für die Dauer von zwei Jahren insgesamt etwa 100.000 Euro. mk
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