Der Wissenschaftler Tomáš Čižmár vom Jenaer Leibniz-Institut für Photonische Technologien erforscht neue Methoden zur Kontrolle der Lichtleitung in optischen Fasern. Der Wissenschaftler, der von der Universität im schottischen Dundee ans IPHT wechselte, veröffentlichte nun einen Artikel über optische Fallen für die medizinische Diagnostik im Fachjournal „Nature Photonics". Optische Fallen sind hochkonzentrierte Lichtbündel, mit denen sich mikroskopisch kleine Objekte wie Zellen oder DNA festhalten, bewegen und untersuchen lassen. Solche Pinzetten aus Licht sind nicht neu. Aufgrund ihrer relativ großen Optiken konnten Forscher Biomoleküle und deren Funktion bislang nur außerhalb der Zelle untersuchen. Dem Wissenschaftler-Team um Tomáš Čižmár ist es jetzt zum ersten Mal gelungen die Lichtbündel durch haarfeine optische Glasfasern zu leiten.
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