Thüringer Schülerinnen, die zu Beginn der Pubertät an Programmen zur Prävention von Essstörungen teilgenommen hatten, haben als junge Frauen einen stabileren Körperselbstwert. Das ergab eine Langzeitstudie des Universitätsklinikums Jena. Die Studie wurde mit einem Abstand von zehn Jahren nach Beginn der Präventionsprogramme durchgeführt. 1 000 ehemalige Schülerinnen waren zu einer wissenschaftlichen Befragung eingeladen worden. Mehr als 100 beantworteten insgesamt 67 Fragen zum Essverhalten und zur Wahrnehmung des eigenen Körpers. Für die Untersuchung von Langzeiteffekten wurden auch anonymisierte Daten von Krankenkassen ausgewertet. cd
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