Die Artenvielfalt geht in Folge von Klimaveränderungen immer weiter zurück. Doch diese Annahme lässt sich nicht pauschal auf alle Wälder übertragen, sagt der Ökologe Dr. Markus Bernhardt-Römermann von der Universität Jena. In der aktuellen Studie, die er in der Fachzeitschrift „Global Change Biology" veröffentlicht hat, wurde die Artenvielfalt in Wäldern der gemäßigten Zone Europas untersucht. Dabei kam Bernhardt-Römermann zu dem Ergebnis, dass Klimaveränderungen insgesamt keine wesentliche Änderung der Artenvielfalt hervorrufen. Infolgedessen empfehlen die Forscher für künftige Prognosen, neben globalen Kriterien auch lokale Einflüsse wie die Stickstoffverfügbarkeit oder den lokalen Wildbestand einzubeziehen. cd
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