Forscher am Leibniz-Institut für Alternsforschung in Jena haben herausgefunden, dass oxidativer Stress im alternden Gehirn die Aktivität von Deubiquitylasen hemmt - Enzyme, die für die Regulation des Proteinabbaus essenziell sind. Dadurch werden Ubiquitin-Markierungen an Proteinen nicht mehr effizient entfernt. Dies beeinträchtigt die Funktion des Proteasoms, der zentralen proteolytischen Abbaumaschinerie der Zelle. Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt reversibel ist: Die Enzymaktivität kann in vivo durch Antioxidantien wiederhergestellt werden. Die Studie zeigt, dass die durch oxidativen Stress vermittelte Proteinoxidation ein reversibler chemischer Prozess im alternden Gehirn ist.
Grafik: FLI / Kerstin Wagner; KI-generiert mit Google Gemini
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