Der Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Sebastian Henn von der Universität Jena geht in einem neuen Forschungsprojekt den positiven Aspekten der Abwanderung deutsch-türkischer Fachkräfte nach. Wenn hochqualifizierte Akademiker ihr Ausbildungsland verlassen, ist meist vom „Brain Drain" die Rede: Wandern die klugen Köpfe ab, dann hat dies negative volkswirtschaftliche Folgen. Das gilt auch für Absolventen mit Migrationshintergrund, die nach Abschluss ihres Hochschulstudiums in Deutschland zurück in ihre Heimatländer ziehen. Doch diese negative Sicht sei zu einseitig: Die Remigration dieser Fachkräfte habe keineswegs nur negative Auswirkungen. Oftmals setzen sie sowohl in ihrem Herkunfts- als auch dem Ausbildungsland wichtige wirtschaftliche und wissenschaftliche Impulse. cd
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