Etwa jeder zehnte Deutsche reagiert auf Hautkontakt mit Nickel allergisch. Daher stellte sich Prof. Dr. Markus Rettenmayr von der FSU Jena der Frage nach der Sicherheit von Implantaten, die Nickel enthalten. Die Befürchtung, es könne über längere Zeit zur Nickelbelastung im Körper des Patienten kommen, widerlegt das Jenaer Forscherteam in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Acta Biomaterialia. Demnach ist die Nickelfreisetzung aus Drähten einer Nickeltitanlegierung auch über längere Zeiträume sehr gering. Belegt haben die Forscher diese Aussage mit der ersten Langzeitstudie überhaupt, die eine solche Freisetzung detailliert untersucht hat.
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