Nachrichten

Mit Sex die Informatik verbessern

Datum: 27.09.2013
Rubrik: Wissenschaft

Die Natur produziert die besten Lösungen. Den Erfolg der Evolution in der Natur auf die Informatik übertragen, das will ein internationales Team, an dem auch Prof. Dr. Tobias Friedrich von der Universität Jena beteiligt ist. Die EU fördert das Forschungsvorhaben SAGE ab 2014 für drei Jahre mit fast 1,6 Mio. Euro. In diesem EU-Programm für zukünftige Technologien sind nur drei von 96 Projektanträgen bewilligt worden, sagt Prof. Friedrich über den Erfolg des Teams aus Nottingham, Sheffield, Wien und Jena. Das Forscherteam will mit Blick auf die Entwicklung des Lebens einen optimalen Algorithmus entwickeln, um sehr komplexe Probleme in Zukunft besser lösen zu können. Prof. Friedrich untersucht dazu beispielsweise die Sexualität - aus Informatikperspektive. Denn obwohl Partner benötigt werden scheint sich Sex zu lohnen, wie die Evolution beweist. Das Ergebnis der sexuellen Fortpflanzung - „die Lösung" - ist robuster, selbst bei veränderter Umgebung.

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

„Solarbatterie“ liefert auf...

Forschende aus Jena und Ulm haben ein Material entwickelt, das Sonnenenergie mehrere Tage speichern und... [zum Beitrag]

Studie der Universität Jena sucht...

Für eine wissenschaftliche Untersuchung zum Austausch zwischen den Generationen sucht der Lehrstuhl für... [zum Beitrag]

Studie zum globalen Pflanzenwachstum

Ein Team unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle Jena Leipzig... [zum Beitrag]

Neue Erkenntnisse aus Jena zu...

Forschende des Universitätsklinikums Jena haben einen Krankheitsmechanismus einer seltenen... [zum Beitrag]

Jenaer Standards werden bundesweite...

Am Universitätsklinikum Jena entwickelte Behandlungsstandards für Infektionen mit multiresistenten... [zum Beitrag]

Regionalwettbewerb - Schüler...

KI als virtueller Radiologe? Eine neue Ära in der Brustkrebsdiagnostik? Haben Pflanzen ein... [zum Beitrag]

6 Millionen Euro für neue...

Für die „First-in-Patient-Unit“ am Universitätsklinikum Jena steht eine Förderung von mehr als 6 Millionen... [zum Beitrag]

Quanten-Test überträgt...

Sensible Gesundheitsdaten können über eine quantengesicherte Verbindung zuverlässig nach Jena übertragen... [zum Beitrag]

25 Jahre therapeutische Apherese am UKJ

Am Universitätsklinikum Jena wird seit 25 Jahren die therapeutische Apherese eingesetzt. Die Methode kommt... [zum Beitrag]