Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, sagt ein Sprichwort. Und hat damit für viele Bereiche recht. In der Kindheit und Jugend lernt es sich besser als im Alter. Grund dafür ist die Plastizität des Gehirns, die im Kindesalter besonders groß ist und nachhaltige Lernerfolge ermöglicht. Auch für das Sehen gibt es eine solche Phase, in der das Gehirn besonders gut lernt, sagt Dr. Konrad Lehmann von der Universität Jena. Der Neurobiologe erforscht die Plastizität der Sehrinde am Maus-Modell. Der Wissenschaftler vom Institut für Allgemeine Zoologie und Tierphysiologie und sein Team Konnten jetzt belegen, dass die Plastizität der Sehrinde auch bei älteren Mäusen wieder „aufgeweckt" werden kann. cd
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