Zum ersten Mal in Thüringen haben Mediziner an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Jena einem ungeborenen Kind Blut übertragen. Die werdende Mutter hatte sich in der ersten Schwangerschaftshälfte mit einem Virus infiziert, wodurch die Blutbildung ihres Kindes gehemmt wurde. Wenn die Blutarmut nicht behandelt worden wäre, hätte das Ungeborene daran sterben können. Gemeinsam mit der Blutbank des Instituts für Transfusionsmedizin des Klinikums hatte sich das Team um Prof. Dietmar Schlembach intensiv auf diesen Eingriff vorbereitet. Die Ärzte punktierten die Nabelschnur und gaben die notwendige Menge frischen Blutes. Dem Kind und der Schwangeren geht es gut. Die Schwangerschaft könne nun voraussichtlich bis zum geplanten Entbindungstermin fortgesetzt werden. cd
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