Verhaltens- und Neurobiologen des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie haben erstmals den Fluchtreflex vor giftiger Nahrung im Gehirn von Fruchtfliegen entschlüsselt. Eine spezielle Nervenleitung wird durch geringste Mengen an Geosmin in der Luft aktiviert mit der Folge, dass die Fliegen sofort vor dem Geruch flüchten. Geosmin ist der typische Geruch giftiger Bakterien oder Schimmelpilze. Die menschliche Nase reagiert auf Geosmin sehr sensibel. Die Max-Planck-Wissenschaftler von Bill Hanson fanden jetzt heraus, dass Fruchtfliegen eine sogar noch empfindlichere Antenne für Geosmin haben. So können sie schlechte von guter Nahrung unterscheiden und sich somit vor Vergiftungen schützen.
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