Ein gemeinsames Netzwerk von Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und mikrobiologischen Laboren in Thüringen verschärft den Kampf gegen Krankenhausinfektionen. Im Rahmen des „Alerts-Net" werden zum ersten Mal in Deutschland in einem Bundesland die Daten von Patienten landesweit zusammen geführt, bei denen krankheitsauslösende Keime im Blut nachgewiesen wurden. In einem zweiten Schritt werden die Netzwerkpartner dann gezielt Schritte zur nachhaltigen Infektionsprävention und verbesserten Diagnostik ausbauen und diese anschließend überprüfen. Insgesamt nehmen 22 Kliniken sowie 14 Reha-Einrichtungen und 14 mikrobiologische Labore am Netzwerk ein. Seit 2011 läuft die „Alerts"-Studie am Universitätsklinikum Jena. In dem Projekt werden in den kommenden Jahren circa 75.000 Patienten des Uniklinikums Jena erfasst und systematisch auf Krankenhausinfektionen untersucht.
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