Wie lassen sich die Heilungsprozesse, mit denen der menschliche Körper Entzündungen beendet, für neue Therapien nutzen? Dieser Frage geht das europäische Forschungsnetzwerk HARPNET nach, an dem die Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt ist. Das von der Queen Mary University of London geleitete Netzwerk wird mit insgesamt 4,8 Millionen Euro aus dem europäischen Marie-Skłodowska-Curie-Programm gefördert. Ziel ist es, Wirkstoffe zu finden, die das Abklingen von Entzündungen fördern und damit neue Behandlungsmöglichkeiten für chronisch-entzündliche Erkrankungen ermöglichen. Das Jenaer Team um Prof. Dr. Oliver Werz vom Institut für Pharmazie untersucht dazu die Bildung entzündungsauflösender Botenstoffe.
Foto: Oliver Werz
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