Die Friedrich-Schiller-Universität Jena hat gemeinsam mit Restaurierungs- und Digitalisierungsexperten das ursprüngliche Erscheinungsbild des Zinnsargs von Johann Wilhelm, dem letzten Erben des Fürstentums Sachsen-Jena, rekonstruiert. Der aufwendig gestaltete Barocksarg in der Fürstengruft von der Stadtkirche St. Michael zählt zu den bedeutendsten seiner Art in Mitteldeutschland. Auf Basis von 3D-Scans und Röntgenfluoreszenzanalysen entstand eine digitale Farbnachbildung, die zeigt, wie der Sarg einst wirkte.
Besonders aufwendig war die Wiederherstellung der Inschrift auf dem Deckel, die am Original kaum noch erkennbar ist. Dafür wurde zunächst das Schriftbild der besser erhaltenen Seitenwände untersucht und ein komplettes Alphabet nachgebildet. Anschließend wurde der aus einer historischen Abschrift bekannten Text zusammengesetzt. Ergänzt wurde die Rekonstruktion durch digitale Modelle des Innenraums, in dem auch eine Flaschenpost aus den 1950er Jahren Hinweise auf frühere Untersuchungen enthielt.
Die digitale Rekonstruktion und weitere Abbildungen stehen online zur Verfügung: https://www.digitus.art/projektdetailseite/der-prunksarg-des-herzog-johann-wilhelm-von-sachsen-jena.html
Foto: Digitus Art und Universität Jena
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