Nachrichten

Wissenschaftler beobachten Jupiterwinde

Datum: 18.04.2024
Rubrik: Wissenschaft

Ein internationales Forschungsteam unter Mitarbeit eines Astronoms der Thüringer Landessternwarte in Tautenburg hat mit einer neuen Methode Wind und Wolken auf dem Jupiter beobachtet. Der größte Planet unseres Sonnensystems ist durch seinen großen roten Fleck und seine bräunlich-weißen Sturmbänder gekennzeichnet. Astronomen beobachten die bis zu 500 km/h schnellen Jupiterwinde schon länger. Dazu verglichen sie Bilder der Wolkenstrukturen des Gasplaneten in zeitlichem Abstand. Da diese jedoch nicht alle für die Forschung interessanten Informationen abbildeten, probierten die Wissenschaftler nun eine neue Methode aus. Dazu maßen sie mithilfe von drei Teleskopen in Japan, Frankreich und den USA, wie sich die Frequenzen des vom Jupiter reflektierten Sonnenlichts veränderten. Anhand der Daten aus 80 Stunden Messung erstellte das Team die erste vollständige Karte der Windgeschwindigkeiten des Jupiters.

Foto: Thueringer Landessternwarte Tautenburg

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Entstehung von Biomolekülen...

Unter Umweltbedingungen, wie sie im interstellaren Raum herrschen, beschleunigen die Reaktionsprodukte von... [zum Beitrag]

Präzise Arbeitsteilung im Miniformat

In den weiten, nährstoffarmen Regionen der Weltmeere herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben. Dennoch... [zum Beitrag]

Gesundheit von Pflanzen vom All aus...

Wenn die ESA-Erdbeobachtungsmission FLEX am 15. September 2026 planmäßig ins All startet, fliegen auch... [zum Beitrag]

Zufriedenheit in Partnerschaft

Menschen in einer Partnerschaft sind im Durchschnitt zufriedener als Singles. Doch gilt dieser Unterschied... [zum Beitrag]

Sternsensoren von Jena-Optronik im...

Das Infrarot-Teleskop „Nancy Grace Roman“ der amerikanischen Weltraumbehörde NASA, unterstützt durch die... [zum Beitrag]

Elektronische Patientenakte und...

Die elektronische Patientenakte (ePA) und die digitale Rentenübersicht (dRü) sollen Bürger informieren,... [zum Beitrag]

Machine-Learning-Methode entdeckt...

In einer jüngst in Nature Communications veröffentlichten Studie stellen Forschende aus Berlin, Potsdam... [zum Beitrag]

Wie sich die Ostalpen heute noch...

Die Alpen sind eine tektonisch aktive Region, wobei sie sich gegenwärtig vergleichsweise langsam und nicht... [zum Beitrag]

Auf Safari durch den eigenen Garten

Die Biologin Maya Bosch untersucht für ihre Doktorarbeit die Biodiversität in Jenaer Kleingärten und... [zum Beitrag]