Die Rahmenvereinbarung 2012 bis 2015 zwischen den Thüringer Hochschulen und dem Land stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Jenaer Universitätsrates. Angesichts des insgesamt stark sinkenden Volumens des Landeshaushalts sei die zugesagte Steigerung der Zuweisungen anzuerkennen. Allerdings genüge die jährliche Steigerung um ein Prozent bei Weitem nicht, um die realen Kosten- und Gehaltssteigerungen aufzufangen. Die Universität müsse sich daher im Ergebnis auf reale Einsparungen von schätzungsweise zwei Prozent pro Jahr einstellen. Es sei daher fraglich, wie die Zielsetzungen des Landes, eine international konkurrenzfähige Hochschullandschaft in Thüringen zu entwickeln, realisiert werden sollen. Außerdem kritisierte das Gremium die zu geringe Gewichtung des Forschungsanteils bei der Mittelzuweisung. cd
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