Materialwissenschaftler der Jenaer Universität haben ein mechanolumineszentes Material entwickelt, mit dessen Hilfe sie mittels Ultraschalles einen lokalen Wärmeeintrag erzeugen können. Gleichzeitig gibt das Material auch eine Rückmeldung über die Temperatur vor Ort. Über ihre Forschungsergebnisse berichten sie im renommierten Wissenschaftsmagazin „Advanced Science“. Werden mechanolumineszente Materialien von außen mechanisch belastet, dann emittieren sie sichtbares oder unsichtbares Licht. Auf diese Weise lässt sich der Effekt ferngesteuert auslösen und Licht an Orte bringen, die normalerweise eher im Dunkeln liegen – beispielsweise im menschlichen Körper. Wenn die Ultraschallbehandlung gleichzeitig genutzt werden soll, um lokal Wärme zu erzeugen, so ist es bei einer solch sensiblen Umgebung wichtig, die sich dabei einstellenden Temperaturen genau zu beobachten. dh/Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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