Die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum ist ein Thema, das die Politik dauerhaft beschäftigt. Kommunen müssen dafür sorgen, dass in Stadtzentren ausreichender Wohnraum zur Verfügung steht und gleichzeitig die Mobilität und den Anschluss an das Umland sicherstellen. Auch die unterschiedlichen Bedürfnisse von Industrie, Handel und Bürgern sind dabei zu beachten. Dieser Thematik nimmt sich ein Team vom Institut für Geographie der Universität Jena unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Henn an. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde aus Leipzig, dem Landkreis Leipzig und der Stadt Leipzig verfolgt das Team im Projekt „Interko2 – Integriertes Wohnflächenkonzept in großstädtischen Wachstumsregionen“ das Ziel, ein integriertes Wohnbauflächenkonzept zu erstellen. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit 1,3 Millionen Euro. In einer ersten Projektphase wurde ein Konzept für die Region Halle (Saale)/Leipzig erstellt. Nun soll die Analyse auf die Stadt Jena und den Saale-Holzland-Kreis übertragen werden. cd/Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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