Wortstellung im Satz, Bildung von Wortformen und Wandel in der Sprache - das sind Arbeitsfelder, die Prof. Dr. Agnes Jäger von der Universität Jena bearbeitet. zunächst an der Universität Göttingen. Im Anschluss an einen Studienaufenthalt an der University of Wales Lampeter empfahlen ihr Göttinger Dozenten, doch nach Jena zu wechseln, der hervorragenden Grammatiker wegen. In Jena legte Agnes Jäger ihre Dissertation vor: „History of negation in German“, bewertet mit „summa cum laude“. Gegenstand der Doktorarbeit war die Entwicklung der Verneinung im Deutschen, von den ersten Zeugnissen im Althochdeutschen an bis zu heute gebräuchlichen Formen. Von 2018 bis 2020 war Agnes Jäger als Professorin für Sprachgeschichte in Köln tätig. Nunmehr an die Universität in Jena berufen, möchte die 44-Jährige spezielle Aspekte der thüringischen Mundart erforschen. cd/Foto: Anne Günther/Uni Jena
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