Nachrichten

Jenaer Physiker an CERN-Experiment beteiligt

Datum: 03.08.2020
Rubrik: Wissenschaft

Ein internationales Forschungsteam, an dem auch ein Physiker der Universität Jena beteiligt war, hat zum ersten Mal die sogenannte Elektronenaffinität des chemischen Elements Astat am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf gemessen. Das radioaktive Element ist das seltenste natürlich vorkommende Element der Erde, nur ca. 40 Gramm existieren auf der Welt. Das Forschungsergebnis ermöglicht zum einen den Zugang zu bisher unbekannten Eigenschaften dieses Elements und das Testen theoretischer Modelle. Zum anderen ist es von großem Interesse für die Tumorbehandlung. Dabei wird Astat an organische Moleküle angedockt, die es direkt zum Tumor transportieren und dort zerstören. Dazu ist es notwendig, die chemischen Eigenschaften zu kennen.

Foto: Maximilien Brice/CERN

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Innovationspreis der BioRegionen...

Anlässlich der German Biotech Days (DBT) 2026 in Leipzig hat der Arbeitskreis der BioRegionen Deutschlands... [zum Beitrag]

Teamwork gegen Infektionen

Kooperation als Schlüssel zu wissenschaftlichen Durchbrüchen: Am Leibniz-HKI ist der medac-Forschungspreis... [zum Beitrag]

Akustik-Tag an der EAH Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena lädt am Mittwoch, 29. April, zum 21. Jenaer Akustik-Tag ein. Die... [zum Beitrag]

Xience Award für Wilhelm Boland

Für seine wissenschaftlichen Leistungen und sein langjähriges Engagement für den Forschungsstandort Jena... [zum Beitrag]

Was passiert beim Denksport im Gehirn?

Vom 18. bis 23. April findet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Sport-Event der ganz... [zum Beitrag]

Aufnahme in die Sächsische Akademie...

Vier Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind in die Sächsische Akademie der Wissenschaften... [zum Beitrag]

Ameisenlarven steuern Eltern mit...

Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben ein Pheromon bei Ameisenlarven... [zum Beitrag]

Sepsis - Mehr als eine „Blutvergiftung“?

Plötzliche, starke Schmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Atemnot, Herzrasen, Verwirrtheit – bei diesen... [zum Beitrag]

Großflächige Nanostrukturen mit...

Mit herkömmlichen Verfahren können hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen derzeit nur bis... [zum Beitrag]