Von insgesamt 4,3 Millionen Todesfällen durch Herz- und Gefäßerkrankungen im Jahr 2016 in Europa gehen 2,1 Millionen auf eine unzureichende Ernährung zurück. Jeder zweite bis dritte vorzeitige Todesfall könnte durch eine bessere Ernährung vermieden werden. Das berichtet ein internationales Forschungsteam, das auch aus Mitgliedern der Friedrich-Schiller-Universität Jena besteht. Die Ergebnisse seien von entscheidender gesundheitspolitischer Relevanz und sollten unbedingt bei der Entwicklung zukünftiger Präventionsstrategien berücksichtigt werden, ergänzt Prof. Dr. Stefan Lorkowski von der Universität Jena. Wenn man das Potenzial einer ausgewogenen und gesundheitsfördernden Ernährung nicht besser nutze, werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen zukünftig noch mehr vermeidbare Todesfälle verursachen.
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