Eine internationale Tagung zu Versöhnungs- und Migrationsforschung wird vom 11. bis 15. August an der Universität Jena abgehalten. Tragischerweise würden die Versöhnungsbedürfnisse von Flüchtlingen zu selten wahrgenommen, sagt Prof. Dr. Martin Leiner, Leiter des Jena Center for Reconciliation Studies. Das führe dazu, dass die Asyl gewährenden Gesellschaften und die Flüchtlinge nicht selten verschlossen und abweisend aus der Begegnung hervorgehen. Diese Beobachtungen sind Mittelpunkt der Tagung „Versöhnung im Nahen Osten – Interdisziplinäre Forschung“, die das an der Theologischen Fakultät angesiedelte Zentrum ausrichtet. Die Veranstaltung führt etwa 40 Sozial-, Politik- und Erziehungswissenschaftler, Juristen, Theologen und Geografen aus Europa, dem Nahen Osten, Afrika und den USA zusammen. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
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