Prof. Dr. Stefanie Gräfe erhält als erste Frau an der Universität Jena einen sogenannten „ERC Consolidator Grant“. Für ihre Sensorik-Forschung „QUEM-CHEM“ erhält die Chemikerin vom Europäischen Forschungsrat eine Förderung für die nächsten fünf Jahre in Höhe von 1,9 Millionen Euro. Davon wird Gräfe vor allem acht Stellen für Nachwuchskräfte einrichten, um im Bereich der nicht-linearen Optik neue Erkenntnisse zu erlangen. Beim Projekt zu „zeit- und raumaufgelösten ultraschnellen Dynamiken in Molekül-Plasmon-Hybrid-Systemen“ sollen zunächst Grundlagen und neue Theorien geschaffen werden, um dann deren Anwendungen zu entwickeln. Den Kern ihrer Forschung umschreibt die Jenaerin anschaulich: Sie will Elektromagnetismus mit Quantenmechanik „verheiraten“.
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
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