Der konsequente Protest der Zwätzener gegen die Baupläne der Stadt für das auch „Drösel-Gebiet" genannte Areal „Zwätzen-Nord" hatte Erfolg: Der Stadtrat hob in seiner Juni-Sitzung am Mittwochabend den erst im Vormonat gefassten Beschluss der Auslegung des Bauplans wieder auf. Einstimmig! Der in gerade einmal knapp drei Wochen durch die nötigen Instanzen durchgepeitschte vierte Entwurf stieß bei den Anwohnern nicht nur aufgrund eines möglichen Zwanziggeschossers in der einst reinen Einfamilienhaussiedlung auf Ablehnung. Viele Stadträte hätten laut Jörg Vogel (SPD) bei der mehrheitlichen Zustimmung im Mai „die Tragweite unterschätzt", machten dafür aber die Stadtverwaltung verantwortlich. Die soll nun bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und dem bislang nicht eingebundenen Zwätzener Ortsteilrat einen neuen Entwurf erarbeiten.
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