Hohe Konzentration von Kohlendioxidgas in Böden kann die Gemeinschaften von Bodenlebewesen langfristig stark verändern - und damit auch Prozesse im Ökosystem wie den unterirdischen Kohlenstoffkreislauf und die Kohlenstoffspeicherung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team der Universitäten Jena, Wien, Greifswald, Oslo sowie des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung. Die Ergebnisse sind in der ersten Ausgabe des Journals „Nature Microbiology" veröffentlicht worden. Für ihre Studie hatten die Forscher Bodenorganismen und Stoffkreisläufe an einer natürlichen Kohlendioxidquelle und in einem Vergleichsboden untersucht. Die Ergebnisse erlauben Rückschlüsse auf die Auswirkungen möglicher Lecks bei der Einlagerung von Kohlendioxidgas im Untergrund, die langfristig das Nahrungsnetz und den Stoffwechsel im Boden verändern könnten.
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