Wissenschaftliche und museale Institutionen, die sich mit der Münzkunde beschäftigen, teilen im Rahmen des KENOM-Projekts ihre Münzen und Geldscheine in digitaler Form miteinander. KENOM steht für „kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen". Auch die orientalische Münzsammlung der Universität Jena ist Teil dieses Kooperationsprojektes des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds. Mit seinen etwa 21 000 Exemplaren beherbergt das Orientalische Münzkabinett Jena die zweitgrößte öffentliche Sammlung orientalischer Münzen in Deutschland. In die KENOM-Datenbank sind 10 000 Exponate eingepflegt worden, knapp 1 500 davon sind auf dem öffentlichen Portal einsehbar. Gefördert wird das Projekt mit 220 000 Euro durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Das virtuelle Münzkabinett ist erreichbar unter www.kenom.de. cd
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