Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung der Universitäten Leipzig und Jena sowie der TU München hat Grasland untersucht. In den kommenden 100 Jahren wird die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse zunehmen. In Europa könnte das zu weiteren Hochwasserkatastrophen führen, wobei mit enormen Sachschäden gerechnet werden muss. Die Folgen solch extremer Wetterereignisse kann artenreiches Grasland für erhöhtes Wachstum nutzen. Es ist in der Lage, zusätzliche Ressourcen, die zum Beispiel durch eine Flut in eine Region geschwemmt werden, in Pflanzenbiomasse umzuwandeln. Allerdings geht auch Artenvielfalt durch Überflutungen verloren. Die Ergebnisse könnten die Fachwelt dazu bewegen, gebräuchliche Theorien zur Variabilität von Ökosystemfunktionen zu überdenken. cd
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