Der Jenaer Software-Hersteller Intershop hat Anfang dieser Woche 100 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Das bestätigte heute auf Nachfrage Unternehmenssprecherin Heide Rausch. Betroffen von der Kurzarbeit sei ausschließlich der Bereich Entwicklung. Mit dieser Maßnahme reagierte das börsennotierte Unternehmen auf die Anfang August veröffentlichten Zahlen zum ersten Halbjahr 2014. Der Umsatz des Software-Herstellers war in den ersten sechs Monaten um sechs Prozent auf 23,8 Millionen Euro zurückgegangen. Den aktuellen Geschäftszahlen zu Folge, erwartet die Aktiengesellschaft mit weltweit mehr als 500 Mitarbeitern für 2014 ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) im mittleren einstelligen Millionen - Bereich.
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