Im insolventen Geraer Verkehrsbetrieb GVB werde offenbar der Abbau von 60 der 300 Stellen beim Fahrpersonal, in der Werkstatt und in der Verwaltung überlegt, das teilte die Gewerkschaft ver.di mit. Wenn diese Planungen umgesetzt würden, treffe die Sanierung genau diejenigen, die am Insolvenzdesaster keine Schuld tragen, sagte Thomas Voß, der ver.di-Landesbezirksleiter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Stattdessen müssten die politisch Verantwortlichen und das Management der Stadtwerke in die Verantwortung gehen und zukunftssichernde Konzepte erarbeiten, die die öffentliche Daseinsvorsorge in kommunaler Hand sichern. cd
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