Eine fundierte wissenschaftliche Analyse der Linkspartei, die auch den Kontext der aktuellen Geschehnisse beleuchtet, bietet das jüngst erschienene Buch „Die Linke. Willensbildung in einer ideologisch zerstrittenen Partei" von Prof. Dr. Torsten Oppelland von der Uni Jena und Dr. Hendrik Träger von der Uni Leipzig. Die beiden Parteienforscher untersuchen die historische Tradition eines gespaltenen linken Lagers ebenso wie die Willensbildungsmuster in der Linkspartei. Als Weltanschauungs- und pluralistische Sammlungspartei ist sie in besonderem Maße auf Integrationsleistungen angewiesen. Gleichzeitig werden strategische Erfahrungen und Optionen analysiert. Die Linke müsste sich in den nächsten Jahren programmatisch neu positionieren, um - etwa bei der nächsten Bundestagswahl - für die SPD als Koalitionspartner in Frage zu kommen, sagt Hendrik Träger. cd
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