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Politische Arbeit als Hochrisikogeschäft

Datum: 02.01.2014
Rubrik: Wissenschaft

Professor Heinrich Best von der Universität Jena hat gemeinsam mit den Politikwissenschaftlern Dr. Elena Semenova und Dr. Michael Edinger das Buch „Parliamentary Elites in Central and Eastern Europe. Recruitment and Representation" im renommierten britischen Fachverlag Routledge herausgegeben. Darin wird die Zusammensetzung der osteuropäischen Parlamente als Spiegelbild der Kräfteverhältnisse in Gesellschaften untersucht, die sich in einem Prozess tiefgreifender Umgestaltung befanden. Dabei seien die Parlamentarier auch von den negativen Begleiterscheinungen betroffen gewesen, konstatiert Mitherausgeber Michael Edinger. So hätten kaum strukturierte Auswahlprozesse und starke Pendelausschläge bei den Wahlen zu hohen Austauschraten geführt. Die parlamentarische Politik in den postkommunistischen Staaten sei unter Karrieregesichtspunkten lange Zeit ein Hochrisikogeschäft gewesen. In der neuen Publikation rücken elf Länder in den Fokus der Wissenschaftler, darunter Polen, die Ukraine und die baltischen Staaten.

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