Mit klitzekleinen Bakterienkulturen beschäftigen sich Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI). Sie untersuchen Tröpfchen von 140 Pikoliter Volumen - das entspricht 0,00000014 Millilitern - und „durchleuchten" sie in Rekordgeschwindigkeit. Ihre Ergebnisse konnten die Forscher nun in der international renommierten Fachzeitschrift „Lab on a Chip" veröffentlichen. Es ist ganz normaler Erdboden, doch von ihm versprechen sich Wissenschaftler viel. Seit den 1940er Jahren erforschen sie Bodenproben auf der Suche nach neuen Bakterienarten, die Antibiotika produzieren. Bis heute konnten auf diese Weise viele Krankheiten zurückgedrängt werden. Doch immer mehr Erreger entwickeln Resistenzen gegen die verfügbaren Antibiotika. cd
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