Forscher des Instituts für Photonische Technologien IPHT Jena haben erstmals unter Realbedingungen nachgewiesen, dass optische Verfahren die Erreger von Harnwegsinfektionen schneller als Standardverfahren nachweisen können. Gemeinsam mit Kollegen des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Jena und den Abteilungen Medizinische Mikrobiologie und Klinische Chemie des Universitätsklinikums Jena veröffentlichten sie ihre Ergebnisse jetzt im Fachblatt Analytical Chemistry. Die Forscher aus Jena um Doktorandin Sandra Kloß konnten mit Hilfe der Raman Spektroskopie in einem Blindversuch aus Urinproben von zehn Patienten die verantwortlichen Keime innerhalb von zwei Stunden identifizieren. Der etablierte Weg über eine Bakterienkultur braucht mindestens 24 Stunden. cd
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