Am Jenaer Universitätsklinikum hat es keine Manipulationen bei der Transplantation von Lebern gegeben. Zu diesem Urteil kommt die Prüfungs- und Überwachungskommission der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des GKV-Spitzenverbandes und der Bundesärztekammer. Wie aus dem heute in Berlin veröffentlichten Abschlussbericht hervorgeht, gibt es in Jena „keine Anhaltspunkte für systematische Richtlinienverstöße".
Die offiziellen Kontrolleure hatten wegen des Manipulationsverdachts bei der Organvergabe alle 24 deutschen Leberzentren unter die Lupe genommen. Vier Kliniken standen im Verdacht, ihre Patienten bewusst mit falschen Angaben auf den Organwartelisten nach oben zu bringen. Im März 2013 war die Kommission zwei Tage am UKJ und überprüfte dort Akten, sah Protokolle ein und sprach mit den Verantwortlichen des Lebertransplantationsprogramms. Dabei wurden für den Zeitraum 2010 und 2011 auch einige Abweichungen von den geltenden Transplantationsrichtlinien festgestellt. Diese seien aber den Angaben des UKJ zu Folge alle „medizinisch nachvollziehbar". Das Jenaer Uni-Klinikum hat der Kommission für jeden dieser zehn Fälle eine Erklärung vorgelegt.
Am UKJ wurden im Untersuchungszeitraum 136 Lebern transplantiert. Aktuell stehen im Jenaer Universitätsklinikum 118 Patienten aktiv auf der Warteliste für eine neue Leber.
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