„Wir werden alles daran setzen, um das Nazifest am Samstag in Kahla zu verhindern", sagt Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter. Gemeinsam gehe es darum, nicht zuzulassen, dass Nazis aus dem Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds nur zehn Kilometer entfernt von Jena ihre Gesinnung feiern. Netzwerke und Bürgerbündnisse gegen Rechts aus Weimar, Jena und Gera haben angekündigt, den Neonazis in Kahla entgegenzutreten. Schröter ruft die Jenaer auf, sich an den Aktionen zu beteiligen. Er selbst fährt am Samstag um 8 Uhr mit einem Bus des Aktionsnetzwerks nach Kahla. Die NPD plant für diesen Tag in Kahla einen „Thüringentag der nationalen Jugend". Die Kommune südlich von Jena ist in den letzten Jahren zum Stützpunkt der Neonazis aus dem Umfeld des Jenaer „Braunen Hauses" geworden.
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