Etwa jede dritte Schwangere berichtet von Harninkontinenz nach der Geburt. Zehn bis 40 Prozent der Frauen entwickeln in den Folgejahren nach der Schwangerschaft eine Blasenschwäche oder Senkungen von Gebärmutter, Eierstöcke und Scheide. Das alles können Folgen der Belastung des Beckenbodens während Schwangerschaft und Geburt sein. Sie schränken die Lebensqualität der betroffenen Frauen ein. Gesprochen wird darüber immer noch viel zu selten. Das wollen Dr. Alexandra Köhler und Dr. Anna Kolterer, Oberärztinnen in der Klinik für Geburtsmedizin des Uniklinikums Jena mit einer Sprechstunde für Beckenbodenfunktionsstörungen ändern. Am Mittwoch, 11. September, haben Betroffene von 17:00 bis 19:00 Uhr im Seminarraum 9 in Haus E die Gelegenheit, bei einer Informationsveranstaltung die Ärztinnen und ihr Angebot kennenzulernen und Fragen zu stellen.
Foto: Inka Rodigast/UKJ
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