Die Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und Linguistin Volha Hapeyeva aus Minsk erhielt das Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium für 2023/2024. Im deutschen Exil lebend, wurde sie für ihre hohe dichterische Qualität und ihren Beitrag zur Literatur ausgezeichnet. Das Fachgremium würdigt ihre ästhetische Textqualität und die Fähigkeit, Tiefgang mit Leichtigkeit zu vereinen. Ihre Gedichte wurden in 15 Sprachen übersetzt. Hapeyeva plant einen Gedichtband in deutscher Sprache und wird im Februar 2024 den Roman "Samota. Die Einsamkeit wohnte im Zimmer gegenüber" veröffentlichen. Ein Buch mit Essays ist ebenfalls in Arbeit.
Seit 2010 vergibt JenaKultur Stipendien im Bereich Literatur & Stadtschreibung, im Sinne von Clara und Eduard Rosenthal. Für das aktuelle Jahr gingen 52 Bewerbungen ein. Die Auswahl erfolgte durch zwei Fachgremien.
Foto: JenaKultur / NinaTetri
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