Die Weihnachtsfahrt des Jenaer Tschernobylvereins ist in Gefahr. Dem langjährigen Sponsor des Kleinbusses ist es dieses Jahr nicht möglich zu helfen. Jetzt sucht der Verein dringend einen Unterstützer, der einen Kleinbus oder einen größeren PKW zur Verfügung stellen kann. Geplant ist die etwa 3.800 km lange Fahrt (hin und zurück) nach Belarus vom 5. bis zum 13. Januar 2024. Vor Ort müssen etwa 200 kg Südfrüchte und etwa 250 kg Geschenke für etwa 250 Kinder transportiert werden. Seit knapp 30 Jahren bringen jeden Januar fünf Vereinsmitglieder kleine Geschenke zu den jüngsten Betroffenen der Tschernobylkatastrophe. Angefahren wird die belarussische Region um die Kreisstadt Krasnapolle. Der Bus würde zum Beladen schon am 3./4. Januar benötigt. Die Versicherung übernimmt der Verein.
Die Weihnachtsgeschenke, die der Verein vor Ort kauft, werden einen Wert von 2.500 Euro haben. Sponsoren und Förderer sucht der Verein noch für drei Auszubildende. Seit Mitte der 90er Jahre werden Absolventen der Schule in Koselje mit monatlich 30 Euro unterstützt. Im Januar wird der 100. Schüler eine Hilfe vom Verein bekommen. An der gleichen Schule wird auch eine Theatergruppe finanziell unterstützt. Kinder aus sieben Dörfern werden von professionellen Schauspielern angeleitet. Hierfür werden noch 1.000 Euro benötigt. Für einen Spielplatz im Dorf Cholmy werden noch 2.200 Euro benötigt. Bisher gibt es nur in Koselje einen richtigen Spielplatz. 250 Euro werden benötigt, um das vor drei Jahren angeschaffte Camping-Zubehör zu reparieren.
Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.tschernobyl-verein-jena.de
Foto: Tschernobylverein, 2023
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